Mit dem Fahrrad von Garten zu Garten

Mitte Juni radelten 27 LandFauen mit Julia und Irmtraud zu fünf Gärten in Kirchgellersen. Gleich zu Beginn gab es einen Schauer, doch danach war es trocken und zum Schluss schien sogar noch die Abendsonne. Die Gärten konnten unterschiedlicher nicht sein. Es gab nicht nur die Gärten zu bestaunen, sondern auch kulinarisch wurden die Frauen auf der Tour verwöhnt. Mit allen Sinnen genießen konnten die Frauen das Ambiente im ältesten Haus von Kirchgellersen bei Kaffee und Kuchen. Danach gab es eine Führung über die weite Landschaft des Grundstücks mit einem Fischteich und vielen kleinen und großen Blickfängen. Da konnte man gleich mehrere Lieblingsplätze wählen.

Die Tour führte in den nächsten liebevoll angelegten Garten mit Etagen, vielen Stauden, schönen Sträuchern wie einem blühenden Blumenhartriegel und einer bepflanzten Dachfläche. Beeindruckend war eine Kletterhortensie an der Hauswand, die bis unters Dach reichte, genauso wie Rosensträucher und wunderbare Kunstwerke aus Keramik.

Der nächste Garten bot etwas ganz anderes. In jahrelanger Gestaltung ist hier ein üppig begrünter Steingarten entstanden mit großen Bäumen und vielen unterschiedlichsten Stauden. Viele Pflanzen, die viel Sonne vertragen und wenig Wasser benötigen. Auch ein großes Kakteenbeet beeindruckte genauso, wie mehrere Teiche mit Sumpfpflanzen und Seerosen. Findlinge, Kunstwerke, kleine Sitzecken und sogar eigene Bienenvölker begegnen die Frauen auf Spaziergang durch den Garten und lassen die Besichtigung zu einem Erlebnis werden.

Dann ging es an das andere Ende von Kirchgellersen in einen Garten, der gerade zwei Jahre alt ist. Trotzdem gab es größere Bäume (wie Trompetenbaum) und Sträucher, die aus dem alten Garten umgepflanzt worden waren. Alles war gut angewachsen und mit eigenem Gartenfachwissen ist hier ein wunderschöner Garten mit Stauden und einem riesigen Rosenbogen entstanden. Wunderbar in Szene gesetzt wurden alte Futtertröge, eine alte Wasserpumpe, Zinkwannen und alte Kruken. Überall fanden die Frauen kleine Sitzplätze und ließen sich hier Eis und Erdbeeren schmecken.

Zum Schluss gab es ein Grundstück, dass von vielen Eichen und Buchen umgeben ist. Die Grundstücksgrenze bilden vielerlei Sträucher wie Schneebälle, Rispenhortensien, Weigelie, Deutzie, Sommerflieder und vieles mehr. Bäume wie Tulpen- und Blasenbaum und alte Stauden wie Rittersporn, Witwenblume, Sonnenhut, Salbei, Storchschnabel, Mexiconessel, Wasserdost sind genauso zu finden , wie Rosen und Pampasgras. Es wird viel Wert auf bienenfreundliche Pflanzen gelegt. In diesem Garten ist ein Gemüsegarten angelegt. Hier wachsen zu den Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Kirschen und Äpfeln auch Erbsen, Bohnen, Möhren, Salat, Charlotten, Tomaten, Gurken, Kürbis, usw.

Nach dieser Exkursion klang der Abend unterhaltend mit einem Aperol und kleinen Häppchen aus. Alle Teilnehmerinnen freuen sich bereits jetzt auf eine neue Gartentour im nächsten Jahr. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Gartenbesitzer, die uns über ihren Zaun in ihr Paradies haben schauen lassen.

Bouleabend am 04.06.26

26 Landfrauen trafen sich zu einem geselligen Bouleabend, der bei bestem Timing begann: Pünktlich zum Start der Veranstaltung hörte der Regen auf und
die Sonne ließ sich blicken. So konnten die Teilnehmerinnen bei angenehmem Wetter mit viel Freude und guter Laune die Kugeln rollen lassen.

Auf den Boulebahnen wurde mit Ehrgeiz, aber vor allem mit viel Spaß gespielt. Dabei standen das gemeinsame Erlebnis und die Geselligkeit im Mittelpunkt. Es
wurde viel gelacht und so mancher gelungene Wurf sorgte für Begeisterung. Nach den spannenden Spielen klang der Abend im Sportlerheim gemütlich aus.
Bei leckeren Snacks und angeregten Gesprächen herrschte eine fröhliche und entspannte Stimmung.