Nichts wärmt kalte Füße so gut wie selbstgestrickte Socken! Also nahmen die LandFrauen wieder die Stricknadeln in die Hand und fertigten unter der Anleitung von Susanne Westedt mehrere Paare bunte Socken an. Es geht unterhaltsam an den Abenden im Sportlerheim Kirchgellersen zu, aber trotzdem heißt es aufpassen beim Maschen zählen, aufnehmen und abnehmen. Der Lohn sind die schönen selbstgestrickten Strümpfe!
Manchmal ergeben sich die besten Erlebnisse ganz spontan! Da die Tickets für das beliebte Quiz-Format „Schwarmintelligenz“ im Lüneburger Klippo immer erst sehr kurzfristig in den Verkauf gehen, konnte der Termin nicht in unserem offiziellen Jahresprogramm stehen. Doch wir LandFrauen sind flexibel: Kurzentschlossen haben wir uns mit 16 Frauen auf den Weg gemacht, um dieses Konzept zum ersten Mal auszuprobieren.
Was verbirgt sich hinter der Schwarmintelligenz? Es ist ein Team-Quiz, das weit über normales „Abfragen“ hinausgeht. In sechs Runden mit insgesamt 30 Fragen wird alles gefordert: von Musik-Schnipseln über Bilderrätsel bis hin zu kniffligen Logik-Aufgaben.
Das Highlight des Abends war für uns die Erkenntnis, dass der „Schwarm“ tatsächlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Jede einzelne von uns konnte mit ihrem individuellen Wissen glänzen. Ob es die Lösung für eine geografische Frage war oder das Erkennen eines Liedes – jede trug ihren Teil zum Erfolg bei. Es war ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis, das gezeigt hat: Zusammen wissen wir einfach mehr und haben dabei doppelt so viel Spaß! Da muss man am Ende auch nicht unbedingt auf dem „Treppchen“ stehen!
Als Vorbereitung auf den Frühling haben wir Mitte Februar fleißig für den Garten gewerkelt. In der Scherbenkiste in Kirchgellersen wurden Zaunsitzer, Vogeltränken, Vasen und andere dekorative Dinge zunächst getöpfert und anschließend direkt bemalt. Es waren drei kreative Stunden, in denen Ton, Messer, Wasser, Lappen, Bordüren, Stempel, Stanzen und vieles mehr zum Einsatz kamen. Unter der fachkundigen Anleitung von Regina Schadwinkel haben alle am Ende ein fast fertiges Werk in Händen halten können. Fast, weil die Kunstwerke noch trocknen und dann gebrannt werden müssen. Wir sind sehr gespannt auf die endgültigen Ergebnisse und freuen uns schon, den Garten damit zu verschönern.
Am 04.02.2026 fand im Fairtradegeschäft Contigo in der Rosenstraße 1 in Lüneburg eine genussreiche Verköstigung statt, zu der 15 Landfrauen zusammenkamen. In angenehmer Atmosphäre hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, verschiedene Fairtrade-Kaffeesorten sowie eine Auswahl hochwertiger Schokoladen zu probieren.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen nicht nur Geschmack und Qualität der Produkte, sondern auch der Gedanke des fairen Handels. Die Verkostung bot Raum für Austausch über Herkunft, Anbau und Verarbeitung der fair gehandelten Waren. Besonders die Vielfalt der Kaffeearomen und die unterschiedlichen Geschmacksnoten der Schokoladen stießen auf großes Interesse.
Darüber hinaus erhielten die Besucherinnen Einblicke in das vielseitige Sortiment des Geschäfts. Bei Contigo werden neben Lebensmitteln auch zahlreiche handgefertigte Produkte aus verschiedenen Regionen der Welt angeboten. Zu den Kaffeebauern sowie zu den Herstellerinnen und Herstellern der Kunsthandwerks- und Gebrauchsprodukte bestehen persönliche Handelsbeziehungen, die auf Vertrauen, Transparenz und fairer Bezahlung basieren.
Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmerinnen sehr positiv aufgenommen und unterstrich einmal mehr die Bedeutung bewussten Konsums. Das Fairtradegeschäft Contigo in Lüneburg zeigte mit dieser Verkostung eindrucksvoll, wie Genuss, Nachhaltigkeit und globale Verantwortung miteinander verbunden werden können.
Über 140 LandFrauen und Gäste kamen am 16. Januar zum Neujahrsempfang in die Sport- und Begegnungsstätte in Kirchgellersen. Die Veranstaltung ist immer wieder ein Highlight. Ein Treffen in lockerer Atmosphäre, mit Sektempfang, Fingerfoodbuffet, Austausch an Stehtischen, ein Wiedersehen bekannter Gesichter und ein Kennenlernen interessierter Frauen. Nach der Begrüßung der Ehrengäste und Sponsoren des LandFrauenvereins hielt in diesem Jahr die Pastorin aus Kirchgellersen Kristin Schauf das Grußwort. Das Vorstandsteam hielt einen Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse im letzten Jahr und einen Ausblick auf das aktuelle Jahr.
In der Pause ließen sich alle das leckere Buffet schmecken, das wie immer vom gesamten Vorstandsteam gezaubert war. Das Läuten der Glocke forderte dann zum Platznehmen in den Stuhlreihen auf und die Referentin Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt wurde begrüßt. Das Vortragsthema „Zwischen Tik Tok und Trash TV“ war sehr aktuell. Unsere Medienwelt hat sich in den letzten Jahren rasch verändert und stellt neue Herausforderungen. Eine Landesmedienanstalt ist für alles mit Medien zuständig. Auch online. Aber nicht für die öffentlich-rechtlichen Sender. Viele Menschen nutzen regelmäßig Social Media. Hier führt Instragram, gefolgt von Facebook und Tik Tok. Besonders bei den jungen Leuten ist diese Tendenz sehr ausgeprägt.
Was wir sehen – glauben wir! Man muss es nur oft genug sehen. So setzen sich auch falsche Behauptungen, Lügen, Schönheitsideale und durch KI gefakte Bilder in den Köpfen fest. Aufrufe zu gesundheitsgefährdenden Challenges sind gefährlich. Hier sollten Kinder und Enkelkinder im Auge behalten werden. Viele Pots zeigen nicht das richtige Leben. Das wahre Glück gibt es nur offline. So wie du bist – bist du super! Die Erwachsenen sind die Vorbilder und sollten das auch bei der Handynutzung vorleben.
Private Medien finanzieren sich über Werbung. Hier gibt es schnelle Veränderungen und die Landesmedienanstalt achtet hier auf den Jugendmedienschutz, die Werbung und auf Impressumsverstöße.
Wer den Algorithmus hat, hat die Macht. So kennen alle Amazon, Google und Facebook.
Durch die Mediennutzung verändert sich die Kindheit. Momentan wird überall diskutiert, ab welchem Alter Kinder ein Handy nutzen dürfen. Vielleicht kommt bei jungen Kindern auch eine Handynutzung von kurzer Dauer für gewisse Ereignisse in Frage. Aber eine Handynutzung lässt sich schwer nur gesetzlich lösen. Hier sind die Erziehungsberechtigten mitverantwortlich.
Medienkompetenz heißt für viele Menschen auch Teilhabe. Live und in Farbe die Ereignissen z. B. in den Familien auf dem Tablett oder Handy miterleben. Auch die ältere Generation sollte sich nicht davor verschließen, denn dafür ist man nie zu alt!
Die Mediennutzung gehört zum Leben dazu, aber man sollte auch ganz bewusst einfach mal offline gehen
Schnell war der Bus mit 50 Plätzen ausgebucht und so ging es am 2. Advent nach Hamburg. Es wurde die Veranstaltung „Texte und Musik zum Advent“ im Hamburger Michel, dem Wahrzeichen von Hamburg in der Neustadt besucht. Im Michel imponierte der helle Kirchenraum mit dem wunderschönen Altar und den großen Orgeln.
Der Chor St. Michaelis unter der Leitung von Jörg Endebrock eröffnete die Veranstaltung. Die Schauspielerin Iris Berben las zuerst die Weihnachtsgeschichte. Es folgten Geschichten wie „Ladislaus und Anabella“, „Pelle zieht aus“, „Links unterm Christbaum“, „Glauben Sie an Engel?“, die Geschichte eines Weihnachtsmarktbesuchers und „Warum ich Weihnachten liebe“. Iris Berben zog bei den Lesungen die Besucher in den Bann. Mit wunderbar veränderten Stimmen und einer beeindruckenden Mimik wurden die Zuhörenden verzaubert.
Zwischen den Lesungen sang der Chor Weihnachtslieder wie: Es kommt ein Schiff geladen, Ave Maria, Hört der Engel helle Lieder, Stille Nacht, In dulci jubilo und weitere. Zum Abschluss sangen alle Besucher gemeinsam mit dem Chor im Stehen „O du fröhliche“. Mit jeder Strophe wurde es lauter in der Kirche. Das war ein richtiger Gänsehautmoment. Fasziniert von der Stimmung in der Kirche hätte die Veranstaltung gerne länger dauern können.
Anschließend brachte der Bus die LandFrauen zum Weihnachtsmarkt am Rathaus. Hier hatten die Frauen eine gute Stunde Zeit zum Bummeln, Essen und Trinken. Die Rückfahrt mit dem Bus erwies sich als eine Lichterfahrt durch Hamburg. Viele wunderschöne Lichtmotive und beleuchtete Straßen beeindruckten die Frauen an diesem Tag nochmal. Der Ausflug war ein schönes Erlebnis und bleibt in Erinnerung.
Die Weihnachtsfeier der LandFrauen fand am 28. November 2025 im Gasthaus Sander in Eyendorf statt. Der liebevoll hergerichtete Saal der Familie Sander bot einen sehr stimmungsvollen Rahmen für die rund 80 anwesenden Frauen.
Zu Beginn wurden die Gäste mit einem Aperitif begrüßt, der zu einem regen Austausch untereinander beitrug. Im Anschluss folgte das festliche Buffet, das in seiner Vielfalt und Qualität großen Anklang fand und keine Wünsche offenließ. Alle Teilnehmerinnen konnten sich reichlich und genussvoll stärken.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Violinist und Komponist Chris Drave, der mit seinem Spiel zur feierlichen Atmosphäre beitrug. Nach dem Essen wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, was die Gemeinschaft und vorweihnachtliche Stimmung weiter stärkte.
Der Abend fand in lockerer Runde seinen Ausklang, geprägt von vielen Gesprächen und einem harmonischen Miteinander. Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmerinnen als sehr gelungen empfunden und bildete einen würdigen Jahresabschluss für die Landfrauen.
EinigeLandfrauen kamen Ende November zusammen, um unserer Tradition nachzugehen und gemeinsam Adventskränze zu binden. Unter den Teilnehmerinnen waren viele bekannte Gesichter, die regelmäßig an dieser vorweihnachtlichen Aktion teilnehmen. Erfreulicherweise gesellten sich auch einige „Neulinge“ dazu, die von den erfahreneren Damen tatkräftig unterstützt wurden.
Das Ziel des Treffens war, dass jede am Ende des Nachmittags oder Abends mindestens einen selbstgebundenen Kranz mit nach Hause nehmen konnte, um damit ihr Zuhause festlich zu schmücken. Trotz des fleißigen Schaffens blieb genügend Zeit für angeregte Gespräche und eine gemütliche Runde bei Punsch und Keksen, was die gesellige Atmosphäre unterstrich.
Wie wurden wir was wir sind – Geschichte der Bundesrepublik im Spiegel von Schlagern und Liedern.
Am 6.11. war es wieder soweit, 54 LandFrauen trafen sich im Gellersenhaus. Dr. Borchardt reiste für uns aus dem Harz an und brachte den LandFrauen die Geschichte der Deutschen auf eine ganz schöne und kurzweilige Art bei. Beginnend mit dem Anschluss zum letzten Vortrag, den 50er Jahren, konnten wir in die Stimmung der damaligen Zeit eintauchen. Die 50er, noch als die „guten Jahre“ bekannt, beginnt es nun Anfang der 60er zu kriseln. Deutschland steht nun vor einer Veränderung – durch die jungen Leute beeinflusst, zu sehen in einer Studentenbewegung. Für die Zeit markant ist dann ein Wertewandel. Auch werden die Rollen der Männer und Frauen hinterfragt. Gesetze hierzu verändern sich. Bis in die 70er musste die Frau weitestgehend noch fragen, wenn sie arbeiten gehen wollte. Auch die Demokratie kommt ins Bewusstsein und soll nun zu einer Lebensform werden. Mitte der 60er Jahre entsteht die Bravo, die viele von uns kennen. Bei der Mode und den Frisuren geht es eher um die Individualität. All das erfuhren wir den Abend unterlegt mit Liedern, Bildern und sogar persönlichen Geschichten. Was die Zeit wieder schnell vergehen ließ.