Kanutour

Wir sind nach einer kleinen Einweisung mit 8 Booten in Melbeck motiviert gestartet. Eine sehr kurvige, aber idyllische Strecke von 12 km in Richtung Lüneburg lag vor uns. Mit einer leichten Strömung genossen wir die Ruhe, beobachteten die Schwäne, Enten und die leuchtend blauen Libellen. An Deutsch Evern vorbei kam die verdiente Pause an der Roten Schleuse. Die Eindrücke und Erlebnisse wurden ausgetauscht.
Weiter ging es dann mit Gegenverkehr (Tretboote, Stand-Up-Paddler, Kanus). Am Rand gab es viele schöne Plätze zum Sonnenbaden und Picknick. Kurz vor Schröder`s Garten wurden wir von Kanu Rahmann in Empfang genommen und halfen uns aus den Booten, sehr freundlich …
Mit einem erfrischendem Getränk und netten Gesprächen wurde der sportliche und sonnige Nachmittag beendet. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht !!!!

Korn schneiden

In diesem Jahr soll die Kirche in Reppenstedt eine neue Erntekrone bekommen. Gebunden wird diese am 30. August und wir suchen noch viele fleißige Hände. Bitte bei Ines Hövermann anmelden.

Zuvor haben schon einige LandFrauen die Vorarbeit geleistet und das dazu nötige Korn vorbereitet. Jedes Dorf war unterwegs und hat geschnitten, gesammelt, Bündel gemacht und diese zum Trocknen aufgehängt.

Westergellersen


Dachtmissen


Kirchgellersen

Südergellersen

Glühwürmchen Hochzeits-Tanz

Heute lassen wir einfach mal eine Teilnehmerin direkt zu Wort kommen:

Liebe Nicole,

der Glüwürmchen – Hochzeitstanz gestern Abend war großartig !

Schon allein der Spaziergang nach Böhmsholz bei diesem herrlichen Sommerabend – der Duft der aufsteigenden Nacht stieg in die Nase und der wunderbare Abendhimmel – machte mir große Freude.

Und dann die ersten Glühwürmchen, die im tiefen Wald herumschwirrten.
Was für eine Begeisterung bei uns allen !
Was für ein faszinierendes Naturschauspiel !
Ich war geradezu beseelt von diesem beeindruckenden Ereignis des Hochzeitsfluges.

Deine einstimmenden Worte zu dem Phänomen der Leuchtkraft der Glühwürmchen nebst das Zeigen eines Naturbuches, damit wir einen Eindruck “ bei Hellem “ von den kleinen Tierchen bekommen, sind einen großen Applaus wert.
Ich sage dir ganz herzlichen Dank, liebe Nicole, für diesen wunderschönen Abend !

Die Eindrücke sind so tiefgreifend für mich- diese Schönheit der leuchtenden Glühwürmchen war mir gar nicht so bewusst, und ich habe es noch nie gesehen – , dass der ereignisreiche Abend mir immer in Erinnerung bleiben wird.

Ich hoffe auf eine Wiederholung im nächsten Jahr !

Viele liebe Grüße

Inga Ziemer

Kalkbergführung

Unser Gipsriese entstand vor etwa 250 Millionen Jahren aus den Ablagerungen des Zechsteinmeeres. Am 01. Juni 2022 erkundeten 17 LandFrauen, zusammen mit der Naturführerin Gudrun Bardowicks, Flora und Fauna des unter Naturschutz gestellten Berges. Die erste Burg wurde Mitte des 10. Jahrhunderts gebaut und bestand bis 1371. Der Obelisk auf halber Höhe erinnert an die Garnisonskirche, die 1663 für die herzoglichen Truppen auf dem Kalkberg errichtet und wegen Baufälligkeit 1783 abgerissen wurde. Um den Gips als Baustoff zu verwenden, wurde dieser über Jahrhunderte abgebaut. 1922 wurde der Gipsabbau gestoppt und der Kalkberg 10 Jahre später zu einem der ersten Naturschutzgebiete Deutschlands erklärt.

Der Kalkberg beheimatet heimische Bäume, sowie auch unter Naturschutz stehende Pflanzenarten. Die behaarte Kade (auch eine Heilpflanze) verdrängt mit ihrem starken Wuchs gern andere Pflanzenarten. Da die Kade in der Natur recht selten vorkommt, darf sie nicht großzügig gesammelt oder entfernt werden.
Das lilablühende Zimpelkraut, auch essbar, findet sich ebenfalls auf dem Kalkberg. Ein besonders hübscher Anblick bietet die Esparsette. Ein rotblühender Teppich der sehr seltenen Pflanzenart. Die moosbewachsenen Bäume zeugen von äußerst guter Luftqualität. Zum Eyecatcher werden die Kalkwände, wenn sie in der Abenddämmerung angestrahlt werden. Und passend dazu, geben unsere Singvögel ihr Konzert zum besten.

Der Kalkberg, ein schönes Stück Natur mitten in Lüneburg!

Dorfrundgang Kirchgellersen

Am 19.05. machten sich um 18 Uhr zwanzig interessierte LandFrauen mit Bruni Bossow auf den Weg zur Führung durch Kirchgellersen. Eigentlich sollte eine Wanderung durchs Dorf stattfinden. Leider machte uns der „Wettergott“ einen Strich durch die Planung, denn pünktlich zum Start gab es stürmischen Regen plus Gewitter!!

Dank der tollen Idee von Bruni Bossow konnten alle in die Kirche „flüchten“. Hier erfuhren dann die zunächst noch ziemlich durchnässten Damen mit Hilfe von alten Fotos und netten Anekdoten von Frau Bossow sehr viel über die Geschichte und Entstehung von Kirchgellersen!

Auf der überdachten Terrasse von Familie Bossow ließen wir dann die etwas andere Dorfführung noch in gemütlicher Runde ausklingen.

Entdeckungsreise zum Parkfriedhof Ohlsdorf

Am Samstag 14. Mai 2022 reisten 20 LandFrauen mit dem Metronom zum größten Parkfriedhof der Welt „Friedhof Ohlsdorf in Hamburg“. Der Friedhof ist einzigartig. Er ist nicht nur Begräbnisstätte, sondern auch Parkanlage, Stätte der Begegnung und ein über die Grenzen Hamburgs hinaus geschätztes Kulturdenkmal.


Unsere LandFrau Gisa Rosnerski hat zu diesem interessanten Spaziergang eingeladen und mit Björn Hamel auch die Führung übernommen. Eine Mütze Frischluft, ein belebender Spaziergang durch grüne Weiten, eine kleine Reise in die Hamburger Stadtgeschichte, Engelsstatuen anschauen, Grabstätten von Prominenten besuchen, außergewöhnliche Denkmäler bestaunen, meterhohe Rhododendren, alte Baumbestände und die Schönheit des Parks genießen.


Am Nachmittag kam Jörn-Uwe Wulf hinzu und erzählte in verwunschenen Ecken ungewöhnliche Märchen von Leben und Tod. Manchmal heiter, nachdenklich und auch unterhaltsam.


Eine Kaffeepause im „Schwesternherz“ rundete den Tag ab und zufriedene LandFrauen reisten nach Lüneburg zurück.

Dorfrundgang Westergellersen

Am 4. Mai machte sich eine 18 köpfige Gruppe unter der Führung von Frido Bünning bei bestem Wetter auf den Weg durch Westergellersen. Alt Eingesessene und jüngere sowie gebürtige Westergellerser/innen und Gäste aus anderen Orten tauschten sich dabei angeregt aus.
Von der neuen Schule über den Sportplatz, vorbei an der alten Schule und der ganz alten Schule, ging es zum alten Speicher und dann über das Wiesenfeld wieder zurück.
Zum Abschluss gab es ein erfrischendes Getränk in einer netten Runde!

Messe Gellersen

In diesem Jahr hatten wir endlich wieder die Chance, unseren LandFrauenverein Kirchgellersen auf der „Messe Gellersen“ den zahlreichen Besuchern vorzustellen. Das große Thema unseres liebevoll gestalteten Messestandes war „Mach es nach-(haltig)!“.

Mit drei unterschiedlichen Bereichen konnten wir viele Menschen erreichen und ansprechen:

  • Mittelpunkt war unser großer Apfelbaum, der durch immer mehr „Mein Beitrag zur Nachhaltigkeit“-Zettel in Form von Blättern und Äpfeln gefüllt wurde. Jeder Beitrag berechtigte zum Dreh an unserem Glücksrad, an dem es keine Verlierer gab.
  • Aktiv werden konnte man auch bei unserem Wasser-Quiz. Viele Teilnehmer gingen mit einem großen Aha-Effekt, z.B. dass die Produktion einer 100g Tafel Schokolade durchschnittlich 1.700 Liter Wasser verbraucht.
  • Wer einfach nur schauen wollte, konnte dies sehr gut bei unserem Regal mit zahlreichen Upcyclingprodukte unserer LandFrauen: Stiftehalter aus Tetrapack, Taschen aus alten Jeans oder Federtasche aus Schokoladenverpackung sind nur einige Beispiele.

Alle Bereiche boten einen guten Ansatz mit den Leuten ins Gespräch und so konnten wir am Ende 8 neue Mitglieder begrüßen.

Es waren 2 Tage voller wundervoller Begegnungen!

Vollmondwanderung in Undeloh

Am 20. Oktober, später Nachmittag, trafen wir uns in Undeloh zur Vollmondwanderung. Mit dem erfahrenen Naturführer Detlef Grimm ging es dann in das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Bei einigen Zwischenstopps bekamen wir Geschichtliches z.B. über Hermann Löns, der in seinem „wunderschönen Land“, wie er die Lüneburger Heide nannte, viel Inspiration für seine Gedichte fand und wie die Heide von der VNP (Verein Naturschutzpark e.v.) gepflegt und erhalten wird.

Bei unserem Wanderweg sahen wir die Sonnenstrahlen hinter den Wolken verschwinden und die Dämmerung kommen. An einer schönen Stelle, wo der Mondaufgang gut zu sehen ist, gab uns Herr Grimm jede eine Beere in die Hand.

Beim Zerreiben der Beeren waren wir uns schnell einig, dass es eine Wacholderbeere ist. Wacholdersträucher gibt es auch in der Heide. Und aus Wacholderbeeren wird auch Gin gemacht. Herr Grimm holte aus seinem Rucksack, kleine Schnapsgläser und eine Flasche Gin. Da staunten wir LandFrauen nicht schlecht! Bei einem mini Schlückchen Gin ging der Mond auf, nur hinter den Wolken, so dass wir ihn nicht sehen konnten. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Auf unserem Rundgang beleuchtete dann nicht der Mond unseren Weg, dafür diverse Handy-, Kopf- und Taschenlampen.

Und dann ließ sich der Vollmond doch noch für einen Moment hinter den Wolken erblicken…