Fahrt zum NDR in Hamburg

Am 10.04. machten sich 15 Frauen gemeinsam auf den Weg zu einer Veranstaltung nach Hamburg. Die Gruppe war gut gelaunt und voller Vorfreude auf den bevorstehenden Tag.

Die Anreise erfolgte mit der Bahn. Bereits während der Fahrt herrschte eine fröhliche Stimmung.

Vor Ort legte die Gruppe zunächst einen Zwischenstopp in einem Café ein. Dort wurde in angenehmer Atmosphäre etwas gegessen und getrunken, um sich für den weiteren Verlauf des Tages zu stärken. Diese kurze Pause bot zudem Zeit für Gespräche und erste Eindrücke vor Ort.

Anschließend machte sich die Gruppe gut gestärkt auf den Weg zur Führung. Diese sollte so ca 2 Stunden gehen. Die Vorfreude war deutlich spürbar, da viele Teilnehmerinnen gespannt darauf waren, was sie erwarten würde.

Zu Beginn durften wir in einem sehr schönen Raum, etwas trinken und unsere Sachen ablegen. Es ging ein Stockwerk höher zur Garderobe und Maske der Moderatoren. Wir durften in die Studios und bekamen einen Einblick auf die dort produzierten Sendungen. Am bekanntesten sicherlich, das rote Sofa. Hier durten wir auch Fotos machen. Weiter ging es dann in die Regie, die uns Einblicke in die Abläufe der Sendungen gab und sehr geduldig unsere Fragen beantwortete. Höhepunkt war dann die Probe mit Thorsten Schröder. Wir durften Ihm lauschen und bekamen weitere Einblicke einer Produktion.

Die gut informierende und sehr engagiert durchgeführte Führung unserer Leiterin des NDRs machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis und rundete den Tag auf gelungene Weise ab.

… wenn Ideen gefragt sind! – Betriebsbesichtigung HIRI

Das Interesse an der Betriebsbesichtigung der ortsansässigen Firma HIRI, die seit 1878 im Familienbesitz ist und 85 Mitarbeiter beschäftigt, war stark nachgefragt. So wurden die 54 LandFrauen von 3 Personen der Familie Thenhausen und weiteren 5 MitarbeiterInnen freundlich in Empfang genommen. Christian Thenhausen stellte die Firma mit der riesigen Bandbreite und Vielfalt an Herstellungsprodukten vor. Es werden Spezialartikel aus Schaumstoffen, Gummi und Kunststoffen für weltweite Auftraggeber hergestellt. Hier ist der Kunde König. Täglich werden unterschiedliche Artikel produziert und die komplexen Sonderwünsche der Kunden entwickelt und erfüllt.

Die LandFrauen wurden in 5 Gruppen eingeteilt und durch die Herstellungshallen geführt. Die Kunststoffe werden vor der Verarbeitung geschält und in die gewünschte Plattenbreite gespalten. Den Landfrauen werden einige Beispiele gezeigt. Mit Hilfe von Fräsmaschinen werden hochpräzise Dichtungen hergestellt, für den Motorsport spezielle Schaumstoff- und Gummiprodukte gefertigt und auch für die Corona-Impfdosen stellte die Firma HIRI nach Kundenwunsch auf Maß gefertigte kleine gedrehte und beschichtete Walzen her. Viele Artikel werden für die Lebensmittelindustrie benötigt und sind daher lebensmittelkomform – diese Beschichtung ist eine Spezialität der Firma HIRI. Hier kommen unterschiedliche Artikel zum Einsatz, z.B. Walzen für die Spargelschälmaschinen, weiche Latexrollen für die Tomatenwaschanlagen, Walzen für die Abfüllanlage von Süßigkeiten und das Transportieren und Abpacken von Tabletten usw.

Die Firma ist auch in der IT-Forschung aktiv und ist an der KI Werkstatt mit der Leuphana Universität in Lüneburg beteiligt und arbeitet an den Entwicklung von Robotern mit.

Nach der interessanten Führung wurden die LandFrauen zu einem Imbiss eingeladen und hatten noch Gelegenheit zu einem Austausch untereinander oder zu Nachfragen. Als Überraschung erhielten alle LandFrauen als Geschenk ein Glas Honig, denn die Firma hat auch Bienenvölker auf einer Naturschutzfläche in Kirchgellersen. Irmtraud Hövermann bedankte sich ganz herzlich für diese beeindruckende Führung mit Frühlingsblumen und Schokolade. Es war zu spüren, mit wieviel Herzblut die Familie Thenhausen diese Firma führt.

Schwarmintelligenz

Manchmal ergeben sich die besten Erlebnisse ganz spontan! Da die Tickets für das beliebte Quiz-Format „Schwarmintelligenz“ im Lüneburger Klippo immer erst sehr kurzfristig in den Verkauf gehen, konnte der Termin nicht in unserem offiziellen Jahresprogramm stehen. Doch wir LandFrauen sind flexibel: Kurzentschlossen haben wir uns mit 16 Frauen auf den Weg gemacht, um dieses Konzept zum ersten Mal auszuprobieren.

Was verbirgt sich hinter der Schwarmintelligenz?
Es ist ein Team-Quiz, das weit über normales „Abfragen“ hinausgeht. In sechs Runden mit insgesamt 30 Fragen wird alles gefordert: von Musik-Schnipseln über Bilderrätsel bis hin zu kniffligen Logik-Aufgaben.

Das Highlight des Abends war für uns die Erkenntnis, dass der „Schwarm“ tatsächlich mehr ist als die Summe seiner Teile. Jede einzelne von uns konnte mit ihrem individuellen Wissen glänzen. Ob es die Lösung für eine geografische Frage war oder das Erkennen eines Liedes – jede trug ihren Teil zum Erfolg bei. Es war ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis, das gezeigt hat: Zusammen wissen wir einfach mehr und haben dabei doppelt so viel Spaß! Da muss man am Ende auch nicht unbedingt auf dem „Treppchen“ stehen!

Betriebsführung Marwitz

Bei der Firma Marwitz Textilpflege konnten 16 Landfrauen einmal hinter die Kulissen schauen und den Weg, den die Berufsbekleidungen bei der Reinigung durchlaufen verfolgen. 

Vom Eingang der Schmutzwäsche bis zur Auslieferung des sauber verpackten Kleidungsstücks sind viele Arbeitsschritte nötig.

Einerseits die händische Kontrolle der MitarbeiterInnen am Anfang, damit keine Fremdkörper den Waschprozess durchlaufen, andererseits durch ein vollautomatisches System. Jedes Kleidungsstück trägt einen Barcode in sich zur genauen Identifizierung. Einzeln auf gechipten Kleiderbügel an einem endlos scheinenden Schienensystem wird es durch die Hallen von Station zu Station transportiert. 

Es sortiert nach Waschprogrammen, übernimmt die Mengenkontrolle der Waschladung, den Trocknungsgrad im Trocknungstunnel und schließlich die Sortierung der Kleidung nach Kunden. Am Ende bewerten MitarbeiterInnen mit geschultem Auge, ob das Kleidungsstück voll funktionsfähig ist, ggfs. repariert oder ausgetauscht werden muss. Wenn alles in Ordnung ist, kann die Kleidung zum Kunden ausgeliefert werden. Es durchlaufen täglich 8.000 Kleidungsstück die großen Maschinen, was für alle sehr beeindruckend war. 

Besuch der Kunsthalle Hamburg

Am 20.09.25 unternahmen wir LandFrauen einen Ausflug zur Kunsthalle Hamburg. Mit dem Zug ging es nach Hamburg und wir erreichten pünktlich die beeindruckende Kunsthalle. Dort erwartete uns eine spannende Führung mit einer Kunsthistorikerin. Sie brachte uns die ausgestellten Werke anschaulich näher, erklärte Hintergründe zu Künstlern und Epochen und zeigte uns viele interessante Details, die man beim alleinigen Betrachten so nicht gesehen hätte.

Nach der Kunstführung machten wir im Liebermann-Cafe noch Pause mit Kaffee, Kuchen und Klönschnack. Einige LandFrauen erkundeten noch auf eigene Faust das Museum und entdeckten sogar noch Kunst zum Anfassen.

Radtour nach Amelinghausen

Die Radtour am 28.06.25 startete in Kirchgellersen und bei sonnigen Wetter ging es Richtung Amelinghausen. Über viele, den LandFrauen unbekannte Wege, führte der erste Stopp nach Oldendorf. Dort gab es von Jonas Engel einen Einblick über die Arbeit und den Ablauf in der Oldendorfer Mühle. Weiter ging es zum Cafe im Speicher. Nach ca. 35 km ließen sich alle den Kuchen in der wohlverdienten Pause schmecken. Zurück über Felder und Wiesen sind alle LandFrauen wieder in Gellersen angekommen. An einzelnen Wegzweigungen wurde noch einmal gehalten und Tschüß gesagt…

Gartenwissen vom Fachmann

Am 25.6. trafen wir uns bei der Gärtnerei Timm um uns zum Thema Hortensien zu informieren.

Ca 2 Stunden nahm sich Herr Lübberstedt Zeit, um uns die Besonderheiten der Pflege, Standortauswahl und des Düngens beizubringen. Um die 200 Sorten befinden sich auf diesem Betrieb, von Bauernhortensie, Rispenhortensie bis hin zur Eichblatthortensie. Jeder kann hier seine Pflanze finden. Diese werden laut Herr Lübberstedt nicht nur in der Umgebung verkauft, da hier spezielle Sorten zu finden sind.

Hortensien mögen die Sonne, allerdings wäre das Klima sehr entscheidend. Spätfröste mag diese leider nicht. Von Wuchshöhen von 60cm – 3m findet hier auch jeder das passende. Der PH-Wert und auch das Wasser spielen für die Farbe der Blüte eine wichtige Rolle. Eine Empfehlung des Fachmanns war es, auf die Hygiene zu achten, falls sich bei einer Pflanze ein Schädlingsbefall zeigen sollte. Tipps zu Behandlung gab es natürlich auch.

Nach der Theorie ging es dann in die Anlage. Hier war die Begeisterung der Frauen zu spüren.

Fazit: die Hortensie ist nicht nur eine schöne Pflanze, sie hat uns auch einen schönen Abend beschert.

Messe Gellersen

Viele schöne Gespräche konnten wir in diesem Jahr wieder auf der Messe Gellersen Anfang Mai führen. Der Aufhänger war meist das Thema unseres Standes: „Mikroplastik“. Es war toll zu hören, wie viele Menschen sich mit diesem wichtigen Nachhaltigkeits-Thema schon auseinander gesetzt haben und im Allgemeinen gut informiert sind. Unser Quiz und diverse Anschauungsobjekte haben aber immer wieder zu Erstaunen geführt und dieses Wissen erweitert.

Auch das Wissen über die LandFrauen selbst konnten wir bei einigen ausweiten. Es war auch weiterhin nicht immer allen klar, wofür die LandFrauen stehen und was für eine großartige Institution wir regional, aber auch deutschlandweit darstellen. 5 neue LandFrauen konnten wir auf diese Weise gewinnen. Somit war die Teilnahme an diesen 2 Tagen wieder sehr wertvoll und bereichernd.

Schöne Zähne – Wer will das nicht?

Das war das Motto zur Betriebsbesichtigung im hochmodernen Dentallabor Ludwig in Embsen. Wie viele Arbeitsschritte nötig sind, um einen neuen Zahn zu fertigen, zeigten Herr Ludwig und unsere LandFrau Sabine Kauermann im Dentallabor. Vom Auftragseingang bis zur Auslieferung sind viele Schritte nötig. Der klassische Gipsabdruck oder der Scan, welcher per Mail eingeht, sind die Grundlage für den neuen Zahn. An die 200 Geräte werden in einem Dentallabor bedient. Fräs- und Gussmaschinen, Sinteröfen, Reinigungs- und Poliermaschinen, der 3D-Drucker und die Kompressoren. Ob der Rohling gegossen oder gefräst wird, der filigrane Feinschliff erfolgt mit den Präzisionswerkzeugen durch die Zahntechniker/in, damit der neue Zahn auch passgenau im Gebiss sitzt. Aus der Farbskala wird die Zahnfarbe bestimmt, da haben die Techniker wirklich ein gutes Auge, da es hunderte Nuancen zu beachten gibt. Damit der Bote den Zahnersatz an die Zahnarztpraxis ausliefern kann, werden die Aufträge mit Termin auf einem Bildschirm angezeigt. Wie sagte Sabine doch mit einem Schmunzeln: „Das ist unser Abflugterminal.“ Ein sehr interessanter Einblick in die Arbeit der Zahntechniker/in, damit jeder mit einem neuen Zahn auch kraftvoll zubeißen kann.

Erfolgreiche Teilnahme der LandFrauen an den Schießtagen des Schützenverein.

Jedes Jahr im September lädt der Schützenverein Vereine, Verbände, Institutionen und Firmen aus der Samtgemeinde zu den Schießtagen ein. Die LandFrauen haben am 6. September mit zwei Mannschaften teilgenommen und den 1. und 3. Platz belegt.

Bei der Preisverleihung am 12. September wurden den Gewinnerinnen schöne Pokale überreicht. Herzlichen Glückwunsch!