Die 60er und 70er Jahre – Vom Ende des Wirtschaftswunders zur Studentenbewegung

Wie wurden wir was wir sind – Geschichte der Bundesrepublik im Spiegel von Schlagern und Liedern.

Am 6.11. war es wieder soweit, 54 LandFrauen trafen sich im Gellersenhaus. Dr. Borchardt reiste für uns aus dem Harz an und brachte den LandFrauen die Geschichte der Deutschen auf eine ganz schöne und kurzweilige Art bei. Beginnend mit dem Anschluss zum letzten Vortrag, den 50er Jahren, konnten wir in die Stimmung der damaligen Zeit eintauchen. Die 50er, noch als die „guten Jahre“ bekannt, beginnt es nun Anfang der 60er zu kriseln. Deutschland steht nun vor einer Veränderung – durch die jungen Leute beeinflusst, zu sehen in einer Studentenbewegung. Für die Zeit markant ist dann ein Wertewandel. Auch werden die Rollen der Männer und Frauen hinterfragt. Gesetze hierzu verändern sich. Bis in die 70er musste die Frau weitestgehend noch fragen, wenn sie arbeiten gehen wollte. Auch die Demokratie kommt ins Bewusstsein und soll nun zu einer Lebensform werden. Mitte der 60er Jahre entsteht die Bravo, die viele von uns kennen. Bei der Mode und den Frisuren geht es eher um die Individualität. All das erfuhren wir den Abend unterlegt mit Liedern, Bildern und sogar persönlichen Geschichten. Was die Zeit wieder schnell vergehen ließ.